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Acting
1898-11-23
Sherman, Texas, USA
Bess Flowers (23. November 1898 – 28. Juli 1984) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie gilt manchen als die produktivste Schauspielerin in der Geschichte Hollywoods und war als „Königin der Hollywood-Statisten“ bekannt. In ihrer 41-jährigen Karriere wirkte sie in über 700 Filmen mit. Geboren in Sherman, Texas, gab Flowers 1923 ihr Filmdebüt in Hollywood. Sie drehte in diesem Jahr drei Filme und arbeitete anschließend sehr intensiv. Viele ihrer Auftritte wurden nicht im Abspann erwähnt, da sie meist stumme Rollen spielte. In den 1930er-Jahren war Flowers eine gefragte Schauspielerin. Ihr Repertoire reichte von Thrillern von Alfred Hitchcock und John Ford bis hin zu komödiantischen Rollen an der Seite von Charley Chase, den Three Stooges, Leon Errol, Edgar Kennedy und Laurel und Hardy. Sie wirkte in den folgenden fünf Filmen mit, die den Oscar für den besten Film gewannen: „Es geschah in einer Nacht“, „Man kann’s nicht mitnehmen“, „Alles über Eva“, „Die größte Schau der Welt“ und „In 80 Tagen um die Welt“. In keinem dieser Filme wurde Flowers im Abspann erwähnt. Einschließlich dieser fünf Filme wirkte sie in insgesamt 23 für den Oscar nominierten Filmen mit und hält damit den Rekord für die meisten Auftritte in nominierten Filmen. Ihr letzter Film war „Der gute Nachbar Sam“ im Jahr 1964. Flowers’ Schauspielkarriere beschränkte sich nicht auf Kinofilme. Sie war auch in zahlreichen Episoden amerikanischer Fernsehserien zu sehen, darunter „I Love Lucy“, insbesondere in den Folgen „Lucy ist schwanger“ (1952), „Ethels Geburtstag“ (1955) und „Lucys Abend in der Stadt“ (1957), in denen sie meist als Theaterbesucherin auftrat. Abseits ihrer Schauspielkarriere half Bess Flowers 1945 bei der Gründung der Screen Extras Guild (aktiv: 1946-1992, dann fusionierte sie mit der SAG), wo sie als eine der ersten Vizepräsidentinnen und Protokollführerinnen tätig war.

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